Jugendhilferecht im Überblick  


Zur Übernahme der Kosten einer Legastheniker-Therapie durch den Sozialhilfeträger

Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster, Urteil v. 14. April 1999 - 24 A 118/96

Schüler mit besonderer Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) angemessen zu fördern, ist Aufgabe der Schule. Dies gilt grundsätzlich auch für die typischerweise mit Legasthenie verbundenen Sekundärfolgen wie Schulunlust, Gehemmtheit und Versagensängste.

Außerschulische Maßnahmen der Lerntherapie dürfen als Eingliederungshilfe nach § 39 BSHG nur gewährt werden, wenn die schulische Förderung nicht ausreicht.

Fundstelle: FEVS 51 (2000), S. 120; NVwZ-RR 1999, S. 643; NWVBl. 1999, S. 433

 

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