Jugendhilferecht im Überblick  


Zur steuerrechtlichen Berücksichtigung von Aufwendungen für die Behandlung eines an Legasthenie leidenden Kindes als außergewöhnliche Belastungen nach § 33 EStG

Bundesfinanzhof (BFH), Urteil v. 7. Juni 2000 - III R 54/98

Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (seit BFH-Urteil vom 26. Juni 1992, BFHE 169, S. 37) sind die Aufwendungen für die Behandlung eines an Legasthenie leidenden Kindes grundsätzlich nur dann als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen, wenn im konkreten Fall vor Beginn der betreffenden Maßnahme durch ein amtsärztliches Attest deren medizinische Notwendigkeit bescheinigt wird. Diesen qualifizierten Nachweis können auch Bescheinigungen eines Schulaufsichtsamtes oder eines einschlägig tätigen Universitätsprofessors nicht ersetzen.

Fundstelle: BFHE 193, S. 79; HFR 2001, S. 243; FR 2001, S. 87

 

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