Jugendhilferecht im Überblick  

 

Zum Verhältnis von Maßnahmen nach § 1666 BGB zur Verbleibensanordnung gemäß § 1632 Abs. 4 BGB

Oberlandesgericht (OLG) Koblenz, Beschluss vom 7. März 2005 – 13 UF 859/04

Der grundsätzliche Vorrang einer Verbleibensanordnung gegenüber dem Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts gemäß § 1666 BGB setzt voraus, dass der Anwendungsbereich des § 1632 Abs. 4 BGB überhaupt eröffnet ist. Stehen nicht die Bindungen des Kindes zu den Pflegeeltern im Vordergrund, sondern entscheidet vielmehr die Erziehungsfähigkeit der (minderjährigen) Kindesmutter über den Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie, ist der Anwendungsbereich des § 1632 Abs. 4 BGB nicht eröffnet. (Leitsätze des Bearbeiters)

Fundstelle: FamRZ 2005, 1923

 

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