Jugendhilferecht im Überblick  

 

Zur einstweiligen Entziehung von Teilen der elterlichen Sorge wegen Schulschwänzens

Oberlandesgericht (OLG) Koblenz, Beschluss vom 11. Mai 2005 – 13 WF 282/05

Sind Eltern nicht in der Lage, einen regelmäßigen Schulbesuch ihrer Kinder sicherzustellen und kann die damit verbundene Gefahr für das Wohl der Kinder durch öffentliche Hilfen nicht beseitigt werden, weil die Eltern die angebotenen Hilfen nicht annehmen, können den Eltern gemäß den §§ 1666, 1666 a BGB wesentliche Teile der Personensorge (Aufenthaltsbestimmungsrecht, das Recht zur Regelung schulischer Angelegenheiten sowie das Recht zur Einleitung von Maßnahmen nach dem SGB VIII) entzogen und dem Jugendamt als Pfleger übertragen werden, wenn andere – weniger einschneidende – Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahr für das Kindeswohl nicht ausreichen. (Leitsatz des Bearbeiters)

Fundstelle: NJW-RR 2005, 1164; FamRZ 2006, 57

 

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